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Docker Container mal kurz und knapp…verstehen!

Die Welt spricht Docker! Das wissen mittlerweile die meisten, die sich mal damit befasst haben, wie kann ich coole Web-Tools nutzen ohne massig Geld auszugeben.

Hier kommt Docker ins Spiel, denn anstatt für jedes Tool einen eigenen Webserver aufzusetzen oder einen Webserver maßlos zu überbefüllen, packt man auf einem System einfach mal Docker drauf.

Doch wie funktioniert das Ganze? Stell Dir vor Du hättest einen Server/PC zur Verfügung. Auf diesem einem System installierst Du ein absolutes Minimal-Betriebssystem (Bsp. Debian-minimal-Server ohne grafische Oberfläche. Das ist unsere Basis!

Auf dieses System installiert man nun die Virtualisierungssoftware „Docker“. Damit hat man dann das Tool, dass einem ermöglicht, viele Software-Tools auf einem System zu installieren, ohne Das Basis-System zu verunreinigen.
DENN…. Tool-Hersteller jeglicher Art bieten ihre Software mittlerweile größten Teils als sogenannte >Docker Container< an.

>Docker Container< sind so konzipiert, dass sie alles mitbringen was die eigentliche Software zum funktionieren benötigt.
Somit ist – im Idealfall – die Software immer 100% funktionsfähig und die Benutzer müssen sich nicht mit komplizierten Installations- und Einrichtungsprozessen herum schlagen.
Denn eigentlich wollen die Nutzer das Tool nutzen und nicht mehr.

Docker erzählt dem Container somit dass er einzig und allein auf einem Hostsystem läuft, obwohl das Basisystem nicht im Container ist sondern auf dem Server/PC. Das Tool sagt sich „jawoll“ und arbeitet – sofern korrekt konfiguriert – einfach vor sich hin.

Wenn nun ein weiterer Container (Tool) installiert wird, passiert dort das gleiche! Jeder denkt „ich bin auf meinem eigenen sauberen System“ obwohl alle auf dem gleichen Laufen. Nur halt jeder in seiner eigenen kleinen Welt >Container<.

Hat man dann mal kein bock mehr auf ein Tool, beendet man den Container und löscht diesen. Fertig. Komplett deinstalliert und das Basissystem ist weiterhin sauber. Kein Grund neu aufzusetzen.

Solange die Systemressourcen (RAM+CPU) ausreichen kann man beliebig viele Container dazu hosten. Lediglich Netzwerk-Ressourcen (IP (falls manuell je Container vergeben) und Ports) sind geteilt. Das heißt, man kann keine zwei Webseiten auf Port 80 hosten.
Hier weicht man einfach auf unterschiedliche Ports aus und schon geht das Ganze wieder.

Davor packt man noch einen Reverse Proxy und dann kann man reguläre Subdomains auch auf unterschiedliche Ports umleiten.
Einen IPv4 zu IPv6 Tunnel bekommt man dann gratis on Top – sofern der Reverse-Proxy irgendwo im Netz steht.
Klassischer DS-Lite Tipp 😉

Ich hoffe ich konnte damit die Docker-Welt etwas erhellen.

Danke fürs lesen und bei Fragen….. fragen.

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